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Hoffnung schenken – unsere Fahrt nach Kaniw im Mai 2024.



Prolog:

Wir wissen unsere Spenden sind nur ein Tropfen auf einen heißen Stein, aber es sind immerhin Tropfen, die den Menschen auf unterschiedlichste Weise helfen, im Krieg zu überleben, egal ob es die Binnenvertriebenen mit ihren Kindern sind, die medizinischen Einrichtungen, die Soldaten an der Front, Städte, Gemeinde, Dörfer…



Kleiner Bericht:

So auch bei unserer letzten Fahrt vom 21.04. bis zum 27.04.2024 von Lindau nach Kaniw geschehen, einer Stadt in der Zentralukraine, am rechten Ufer des Dnipro unweit von Tscherkassy und südöstlich von Kiyv gelegen. Diese Stadt wurde ursprünglich im Jahr 946 urkundlich erwähnt, ist 1078 Jahre alt, 26 000 Einwohner sowie 4067 Binnenvertriebene leben in ihr.

 

Im Kooperation mit Ralf Eisenhut von der Initiative des Dorfstüble Bodolz organisierten wir die gewünschten Hilfsgüter, kümmerten uns um die rechtliche Korrespondenz mit ukrainischen Organisationen und beluden insgesamt 8 Transporter und Anhänger für unsere Fahrt in die Ukraine.

Davon brachte ein Transporter von „LINDAU HILFT!“ die gewünschten Hilfsgüter nach Kaniw, die weiteren Transporter steuerten andere ukrainische Städte und Regionen an.

 

Besonders viele Kisten mit gefüllten Schulranzen- und Rucksäcken, Mal-, Schreib- und Bastelsachen haben wir für Kinder vorbereitet. Die Freude über die Geschenke bringt den Kindern einen Augenblick Normalität, soweit diese während des Krieges möglich ist.




Auch die Erwachsenen wurden nicht vergessen, bei ihnen kamen v.a. Transportrucksäcke, Klappspaten und Baustrahler auf Solarbasis gut an. Auch Lebensmittel, Drogerie-, Sach- und medizinischen Spenden wurden sehr gern angenommen.



Was immer wieder wichtig ist, und das bestätigen die Volontäre der Stadt Kaniw, dass genau die Spenden bei ihnen ankamen, die zuvor ausdrücklich gewünscht worden waren. Nichts war umsonst oder überflüssig.

 

Epilog:

Wer wie wir in Frieden und Sicherheit lebt, kann sich kaum vorstellen, was die ukrainische Bevölkerung in den letzten zwei Jahren ausgehalten und geleistet hat. Die Ukrainer bauten zum Beispiel ein starkes Netz von ehrenamtlichen Volontären in verschiedenen Städten auf, überwiegend von Frauen getragen. Sie leisten in diesen schwierigen Zeiten eine beinahe unglaubliche organisatorische und körperliche Arbeit. Das Vertrauen, das wir zu den Menschen aufbauen konnten, die Schnelligkeit der Spendentransporte an die Schwerpunkte, die gegenseitige Hilfe bei Problemen und Notfällen – das sind sprichwörtlich Glühwürmchen in der Dunkelheit.

 

Machen wir weiter.





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